Spendenübergabe der Frauen Union an die Lebenshilfe

Veröffentlicht am 10.03.2020

Mitglieder der Frauen Union mit ihrer Vorsitzenden Beate Wirth und der ehemaligen Landtagsabgeordneten Ursula Lazarus kamen zur Übergabe der beim traditionellen Neujahrsempfang der FU gemeinsam mit Institutionen, Organisationen und Vereinigungen gesammelten Geldbetrages zusammen. Zwei Vertreterinnen der Lebenshilfe BBA, Diane Botosch, Leiterin der Offenen Hilfen sowie Marzia Behrens, stellvertretende Leitung der Offene Hilfen, waren zugegen, um den Betrag aus dem „hungrigen Sparschwein“ von FU-Kassenwartin Marlise Schiel entgegen zu nehmen. Die Sammlung beim Neujahrsempfang ergab stolze 900,– € !

Wirth unterstrich noch einmal in einer kurzen Ansprache das Anliegen der Frauen Union, sich für soziale Belange einzusetzen, deren Empfänger in Baden-Baden ansässig sind. Überall, so die FU-Vorsitzende, gibt es Menschen, die Hilfe brauchen, und wir wollen zeigen, dass wir mit diesen solidarisch sind. Und so ist es wichtig, auf Kontakttreffen Netzwerke herzustellen, um sich kennen zu lernen und aufeinander zu gehen zu können.

Verwendung findet diese Spende für einen neu eingerichteten Fachdienst der Lebenshilfe bba für seelisch Behinderte, wie z. B. autistische Jugendliche und ihre Angehörigen. Diesen Jugendlichen soll eine Perspektive gegeben werden, eine weitest gehende Einbindung in ein „normales“ Leben zu erhalten. Die beiden Vertreterinnen der Lebenshilfe bba – Fachgebiet Offene Hilfen – berichteten von der Vielzahl an ambulanten Angeboten und Diensten zur größtmöglichen selbstbestimmten gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung einhergehend mit einem gleichzeitigen hohen Entlastungsaspekt der Familien. So gibt es Integrationshilfen, sonderpädagogische Schulbegleitungen bei normalen Regelschulen (Inklusion), die Familienunterstützende Dienste (FuD), Ferienprogramme, Ausflüge, auch Kurzwohnen, bei Jugendlichen findet eine enge Kooperation mit dem Jugendamt statt u.v.m..

Nach einem regen Informationsaustausch unterstrich Wirth noch einmal das Miteinander und Mitmenschliche, das Einander annehmen als Auftrag für Jedermann, denn „Jeder ist anders“.